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    hjhj
   28.08.14 11:43
    Du bischt ja e richtsche
   5.11.14 10:23
    Sehr geehrter Herr den-B
   31.08.17 19:49
    Como Lucrar Dinheiro na

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SCHNAUZERANZUG

Es begab sich einst, dass das Fernsehprogramm so grauenhaft war, dass eine Schaltung startete, wobei der Sender quasi im Sekundentakt geändert wurde, startend mit der 1.

Relativ schnell, nämlich bei der 2, musste ich innehalten und tief durchatmen.

MARKUS LANZ LEBT NOCH UND HAT IMMER NOCH EINE SENDUNG!!!

Das war für mich nicht ganz so überraschend, wie ich es hier schreibe, aber dem Typen ist nichts mehr peinlich. Der ist nicht nur total mies, jetzt trägt der echt diesen Schnauzbart, der ihn zu dem macht, was er ist. 

Ein Schnauzbartträger im Anzug eines Modelabels.

Markus Lanz ist doch wie der HSV. Jeder will, dass er weggeht, selbst er tut alles dafür, aber es klappt nicht.

Wer guckt den Mist noch? Aber die Merkel hat ja in Wirklichkeit auch niemand gewählt.

McDonald´s und Lanz sind beide nur so toll, wegen der illustren Gäste. Den Drecksfraß und sein dummes Gelaber sind doch für die Tonne...

Ich glaube ich guck mir das mal an wenn das wieder läuft, um mir eine Meinung zu bilden. Jetzt geh ich aber erstmal was essen. Big Mac und so! 

 

28.11.14 15:06


BESSERFANS

Meeeensch, endlich!

Ich hab mich schon die ganze Zeit gefragt, was ich denn machen muss.

Aber jetzt ist es ja endlich raus.

http://fanzeit.de/kommt-alle-in-eurem-aeltesten-trikot/14299

Lest bitte den ersten Satz selbst, denn damit ist für mich schon alles gesagt.

Was bilden sich diese Zusammenschlüsse von Wichtigtuern und Führern in den Fankurven der Vereine eigentlich ein?

„... viel wird gerätselt, was WIR uns für Leipzig ausgedacht haben.“

Ja, es interessiert mich einen feuchten Futzi!

Viel wird gerätselt, was ich mir morgen zum Mittach mache! - Sag ich euch morgen früh!

Diese Vorzeigefans meinen, dass sie so verdammt wichtig und interessant sind für die Fankultur. Sind sie aber keineswegs. Nur weil sich ein paar zusammenschließen und sich Sachen überlegen. Natürlich ist es in Ordnung, diesen schwachsinnigen Boykott gegen RB Leipzig mal nicht mitzumachen, aber diese Art und Weise, wie sich die Fan-Führer mitteilen geht immer mehr auf den Butterkeks!

Quer durch´s Land melden sich Gruppen von Zuschauern bei der Presse, die eben diese Gruppen eigentlich sehr hassen, und vermelden, dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr die dritte Hallenhockeymannschaft mit ihrem langweiligen Gesang einschläfern werden. Wen kümmert´s?

Vermummt werden Trainingsgelände gestürmt und die Mannschaft zur Rede gestellt (wie just in Erfurt). Dann kommen noch so schlaue Sprüche, dass sich die Mannschaft die Trikots verdienen muss. Nach dem Spiel wird’s dann noch schwieriger. Wenn verloren wurde sind die Spieler nicht wert, die Trikots zu tragen, werfen diese in den Block, dieser wirft die Trikots dann zurück, weil sie von Verlierern nicht annehmen und so weiter. Meistens noch interessanter als das Spiel.

Hat darüber eigentlich mal jemand nachgedacht? Dass Menschen nicht mehr ins Stadion gehen, weil die Fans so unheimlich auf den Senkel gehen? Ich achte schon immer darauf, dass ich nicht hinter dem Pulk aus Besser-Fans stehe, weil diese immer diese Fahnen vor meinen Augen wedeln und mir mit der Flüstertüte eintrichtern wollen, was ich machen und singen muss.

Ich bin eindeutig -

GEGEN DIE MODERNEN FUSSBALLFANS!!!

21.11.14 11:08


DIE FIFA DIE

Bisher hatte ich meist ein schlechtes Gefühl, wenn ich an die nächsten großen Fußballturniere gedacht habe. Russland und Katar. Das kann doch nichts werden.

Katar ist einfach viel zu klein, zu warm, dadurch sind die Stadien zu klein und richtige Fußballstimmung kommt da sicherlich nicht auf. In Russland gibt es seit geraumer Zeit diverse Unruhen und komische politische Aktionen seitens der Regierung, aber zum Glück hat der Fußball nichts mit Politik zu tun.

Manchmal hatte ich auch ein Gefühl, dass die Vergabe der Weltmeisterschaften nicht „umsonst“ nach Russland und Katar gegangen sind. Schließlich handelt es sich bei beiden Ländern um Gebilde, die an der Spitze Menschen haben, die gerne mal einen springen lassen, wie man es in der Kneipe sagen würde.

Jetzt, heute, am 13. November wurden meine (seltsamen) Gedanken jedoch mal ordentlich zurechtgestutzt. Und das auch noch von niemand geringerem als der FIFA selbst. Noch besser – der FIFA-Ethikkommission.

„Aus dem 42-seitigen Bericht geht hervor, dass gegen kein ehemaliges Bewerberland um die Turniere 2018 und 2022 sowie aktuelle oder ehemalige Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees Sanktionen verhängt wurden. Allerdings stellte das Gremium fest, dass ausschließlich die Doppel-Bewerbung der Niederlande mit Belgien ohne jegliche Beanstandung geblieben sei.

Bei den anderen untersuchten Bewerbungen hätten sich zwar konkrete Verstöße und Verdachtsmomente herausgestellt, diese wurden aber als weniger gravierend eingestuft, so dass sie die umstrittenen Vergaben der WM-Endturniere an Russland und vor allem Katar im Dezember 2010 nicht entscheidend beeinflusst hätten.

Von jeglichem Verdacht der Bestechlichkeit oder irregulärer Einflussnahme freigesprochen wurde auch FIFA-Präsident Joseph Blatter.“ (aus dem Kicker)

Dann ist doch alles in Butter!

Einige ewig gestrige werden jetzt sicherlich auch noch die FIFA-Ethikkommission in Frage stellen und denken, wo hört dieser Sumpf des Lügens und Betrügens bei diesem korrupten Verband auf und wer tötet diese ganzen fetten Schweine, die für Geld alles machen, unter anderem den Sport kaputt, und wie dumm, denken diese Leute, ist der Fan!?

Bei mir sieht das ganz anders aus. Ich freue mich im Nachhinein über die faire Vergabe der Weltmeisterschaften und bitte alle FIFA-Familienmitglieder um Verzeihung, dass ich schlechtes über einen meiner Brüder dachte!

Ich liebe dich, liebe FIFA und natürlich dich, lieben DFB!


13.11.14 17:37


BERLUSCONI - DER LEBT NOCH!?

Berlusconi ist nicht nur dumm, sondern auch ein Idiot!

Jetzt, als er merkt, dass sein Verein europäisch nichts zu melden hat und selbst in Italien keine Rolle mehr spielt, fällt ihm ein, wie toll eine reine italienische Mannschaft wäre. So weit nicht schlimm, aber vorher hat er ständig, unanständig, alle Spieler der Welt verpflichtet und am besten komplett ohne einheimische Spieler gespielt. Nun prangert er sogar die neuen Investoren im Profi Fußball an, weil die Leute aus Indien, Indonesien, Russland, Quatar oder so kommen und ganz viel Geld in „ihre“ Teams stecken. Genau, was er Jahre lang gemacht hat, dieser...

Es ist doch wirklich ganz egal woher die Leute mit dem Geld kommen, die sich zum Vergnügen Clubs kaufen. Das entscheidende ist doch, dass sie alle auf den Mond geschossen gehören.

Wenn diese Herren wirklich etwas Ahnung hätten, würden sie in die Vereinsstrukturen investieren, die Jugendarbeit verbessern und dann Geld in die Profis reinstecken. Hätte Berlusconi das vor Jahren mal gemacht, könnte er heute eine Mannschaft aus Italienern aufbieten.

In Bilbao machen die Leute seit Jahren nichts anderes. Da beschwert sich aber auch kein Mensch, dass alle tollen Spieler jedes Jahr verkauft werden, liebe Bundesligafans und Bayern-Neider. Verkauft werden müssen. Aber die Gewinne werden sofort in die Vereinsarbeit, besonders in die Jugend gesteckt, damit das System weiterläuft.

Moment, nachhaltig wird also gearbeitet, wenn der ganze Verein was davon hat? Am Besten noch die Region davon profitiert?

Aber das ist ja genau das, was Herr Hopp in Hoffenheim gemacht hat! Der hat sehr viel von seinen Finanzen in den Bau der Jugendakademie gesteckt. Die Jugendarbeit ist im Süden mit führend und erfolgreich. Der hat nach dem Erreichen der ersten Bundesliga gar nicht mehr so viel Geld in den Verein gesteckt und wollte auch relativ schnell deutlich machen, dass sich die TSG selbst tragen soll und muss. Und das klappt bislang ganz gut.

Auch in Leipzig gab es immer schon mehrere Fußballvereine, die jahrelang versucht haben, in den Profi-Fußball zu kommen. Leider waren die einzigen Schlagzeilen, die über Leipziger Fußball in der bundesweiten Presse standen, Berichte über Insolvenz, Ausschreitungen und die Gute Alte Zeit. Dass sich in der sächsischen Landeshauptstadt jetzt etwas bewegt ist auch den anderen Ost-Klubs zu verdanken. Mit Cottbus, Dresden und Rostock waren mehrere Vereine einfach zu schlecht, das erforderliche Niveau zu halten. Außerdem gab es auch dort meist zu viele Nebenschauplätze.

Es ist ja nicht nur so, dass Red Bull unheimlich viel Geld und Personal investiert, sondern die anderen Clubs in der Gegend treiben dem Leipziger Brauseverein geradezu die Leute, durch eigenes Versagen, in die Arme.

Und im Gegensatz zu diesem traditionsreichen AC Milan, der diverse Male europäische Trophäen gewann, ist in Leipzig auch alles für eine nachhaltige Jugendarbeit angelegt.

Da können viele „Mäzen“ mit gefüllten Taschen etwas von deutschen Vereinen lernen, denn in der Bundesliga spielen weit mehr einheimische Spieler als in den anderen europäischen „Topligen“.

7.11.14 15:14


AUSGESPERRTE - MÜSSEN DRAUSSEN BLEIBEN

Wer kann sich noch daran erinnern?

Ohne diesen Tag gäbe es viele der tollen Transparente in den deutschen Stadien überhaupt nicht. Transparente, Banner, ohne den der Fußball heute wahrscheinlich nicht der wäre, der er zu sein scheint.

Natürlich meine ich das Ereignis welches am 5.11.1984 in England stattfand. Nämlich der erste, besser gesagt, die ersten Stadionverbote.

Zwei Wochen zuvor gastierte der FC Chelsea beim FC Southampton und bei diesem Besuch attackierten einige „Unverbesserliche“, „hirnlose“, blablabla, Chelsea-Fans einen Vereinsdirektor und mehrere Fans des FC Southampton.

Der Verein von der Südküste reagierte also mit einem totalen Stadionverbot für alle Fans des FC Chelsea.

Ein historischer Tag!


5.11.14 23:25


ECHTE FANS

Es muss wirklich toll sein, wenn man sich selbst „echter Fan“ nennt.

Also, wenn es läuft. Weil sonst kann das schon ein bisschen peinlich sein, also wenn man sich gegenüber „normalen“ Menschen äußert.

Der BVB war, wie es den meisten Leuten bekannt ist, in den letzten Jahren recht erfolgreich. Zur Zeit läuft es jedoch in der Bundesliga komplett in die falsche Richtung. Da die Gruppenphase in der Champions-League und auch die ersten DFB-Pokalrunden meiner Meinung nach keine echten Prüfsteine sind (für keinen der deutschen Topvereine), sind die bisherigen Erfolge erfreulich, aber auch keine Wunder bzw großen Erfolge.

Das Selbstverständnis der deutschen Fußballfans war einfach, dass Spiele zwischen dem BVB und Bayern München zu den Highlights der Saison gehören. Gerade für die, die es dann noch mit den Dortmundern halten war es auch nicht verwunderlich, wenn mindestens 3 von 5 oder sogar mehr Spiele gewonnen wurden. Doch auf einmal ist alles anders.

Wenn man noch mal hübsch zurückschaut, erinnern sich viele an ein Spiel, in dem es um die Meisterschaft ging und Herr Robben trat zum Elfmeter an. Er verschoss und durfte sich ein paar Nettigkeiten von Herrn Subotic anhöre, der sich zu diesem Zwecke, gefühlt, in sein Gehörgang begeben hat. Dass der flinke Holländer darauf nicht eingegangen ist, kann man ihm eigentlich nicht hoch genug anrechnen, bedenkt man die Wichtigkeit dieser Szene.

Eigentlich schon unglaublich, dass ausgerechnet diese beiden Spieler am Wochenende wieder, bei ähnlichen Situationen gefilmt wurden. Subotic verursacht einen Elfmeter und Robben vollendet diesmal. Irgendwie mehr als ein Punktsieg für Robben.

Was mag denn nun Herr Watzke denken?

Es ist demnach doch nicht ganz so einfach so zu sein wie die Bayern, was sich insgeheim jeder Manager und eigentlich auch viele Fans wünschen. Natürlich war der BvB auf Augenhöhe bzw stand zwischendurch über den Münchnern, aber dieses Niveau zu halten, bedeutet eben auch, die richtigen Verpflichtungen zu tätigen.

Natürlich hat der FC Bayern mehr finanzielle Möglichkeiten, aber selbst die kleine Borussia vom Niederrhein hat es in den letzten beiden Jahren geschafft sinnvoller, preiswerter einzukaufen als die schwarz-gelben. Und die gut gefüllte Vereinskasse des FC Bayern kommt eben auch größtenteils daher, weil sie diesen Erfolg länger als fünf oder zehn Jahre haben.

Dabei ist es doch jetzt für alle BVB-Fans wieder eine absolute Luxussituation.

  • die vielen Erfolgsfans, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben verlieren vielleicht wieder das Interesse

  • der FC Bayern kann wieder als der gehasste Verein herhalten, der viel mehr Geld hat und sich den Erfolg nur kauft

  • in Dortmund benötigt man keine riesigen Erfolge um das Stadion zu füllen ( in dem eh eine viel bessere Stimmung herrscht)


Außerdem kommen doch in ganz Deutschland wieder die albernen Diskussionen auf, dass die Bundesliga wegen den Bayern über Jahre hinweg langweilig sein wird und die Marke Bundesliga darunter leidet und deshalb weniger Fernsehgelder fließen und alles schlecht ist, bleibt und immer sein wird...

Bis zum nächsten Verein, der wieder richtig arbeitet und etwas Glück dabei hat.

Und echten Fans ist der Erfolg doch sowieso nicht das Wichtigste!?

4.11.14 00:39


TRADITION, ODER: GEGEN DIE MODERENEN FUSSBALLFANS

Es gibt einfach Dinge im Fußball, die zunächst nichts mit dem Sport zu tun haben, aber bei vielen Fans zu den Wichtigsten Komponenten eines Vereins gehören.

Die Tradition!

Besonders in der heutigen Zeit legen die modernen Fußballfans besonders viel Wert darauf. Ich finde das natürlich auch nicht schlecht, unterstütze zu dem auch vehement die traditionelle Unterstützung von den Rängen, denke aber, dass eine ganz andere Tradition viel wichtiger ist.

Die Tradition zum Beispiel, dass auf Schalke eigentlich immer der Baum brennen muss. Mittelmäßige Erfolge (Champions-League Qualifikation, ein paar Runden im DFB-Pokal, viele junge Eigengewächse...) lassen die Fans zwar von Zeit zu Zeit etwas träumen, aber andauernd wird der Trainer in Frage gestellt, dann gewechselt, alles scheint gut zu werden (ein Sieg in Folge gegen Berlin zu Hause) und – Zack, folgen diverse Spiele mit miesen Leistungen und Niederlagen. Auch der „Reviersport“ hat schon gemerkt, dass die komplette Euphorie des Trainerwechsels bereits nach drei Spielen verpufft ist. Hinzu kommen noch die Rennsportausflüge eines Jungprofis und sofort ist alles auf Schalke wie es immer war.

Auch Dortmund scheint sich mal wieder an die eigene Tradition zu erinnern. Ganz oben mitzuspielen ist zwar auch mal ganz nett, aber doch nicht über eine ganz lange Zeit. Vier/fünf Jahre reichen vollkommen aus. Außerdem muss auch bedacht werden, dass das Stadion nicht noch weiter ausgebaut werden kann. Deshalb – schlechtere Leistungen, weniger Erfolge, weniger Zuschauer, andere Zuschauer... Die Transferpolitik zeigt auch in diese Richtung. Alle interessanten Spieler in Deutschland (z.B. Baumann, Kruse, Sam, Volland...) sind irgendwo gelandet aber nicht beim aufstrebenden BVB, die lieber noch mehr Geld für andere Spieler ausgegeben haben.

Ganz weit zurück in der eigenen Historie ist hingegen Borussia Mönchengladbach gegangen. Die Borussen machen derzeit einiges einfach richtiger als viele andere Vereine in der Bundesliga. Zum Beispiel mit der Transferpolitik und der punktuellen Verstärkung des Kaders, besonders in der Breite.

Aber dann gibt es ja auch noch den traditionell immer ganz guten Verein in Deutschland. Das ist schon ein bisschen beängstigend, wie souverän sich die Bayern durch die diversen Wettbewerbe kicken. Traditionell haben die Batzis zwar etwa sechs von zehn Meisterschaften geholt, aber zur Zeit sieht es ganz stark nach zehn von zehn aus.

Die Saison ist zwar noch lang und durch die hohe Belastung nicht einfach, aber ich denke trotzdem, dass die Münchener in den nächsten Jahren noch häufiger ihren Briefkopf verändert müssen.

Ob und wie die anderen Clubs sich und ihr tun verändern wird sich dann auch zeigen. Der Bundesliga-Dino evtl mal mit einer Veränderung der Ligenzugehörigkeit. Bremen zieht mit und sorgt für ein tolles Nordderby am Montag. Hoffenheim könnte mit etwas Glück mal nach Europa gehen, bevor sie zur nächsten Saison von Leipzig als unbeliebtestes Team der Liga abgelöst werden.

Aber am schönsten wäre, wenn auch die Zuschauer sich endlich wieder an die Tradition erinnern. Schickt die „Ultras“ nach Italien zurück, oder wo ihr sie hergeholt habt und holt die Typen mit den Megaphonen vom Zaun und gebt ihnen die Jobs im Ferienclub wieder.

30.10.14 17:51


SaGeHoGeSa

Das hat mit Fuß, das hat mit Ball, das hat mit Fußball nichts zu tun...

Aber gesehen hätte ich es trotzdem irgendwie gerne. Das Problem dabei ist natürlich, dass ich kein Hooligan bin. Ja, ich meine den großen Auftritt der „Hooligans gegen Salafisten“ am Sonntag in Köln. Ich habe keine genaue Ahnung, was da genau abgelaufen ist, aber es ist auf jeden Fall schon interessant.

Auf einigen Seiten sind Videos zu sehen, auf denen die Demonstration vorbeizieht und Parolen gerufen werden, von denen einige auch mit Ausländern und raus zu tun hatten, andere, dass der nationale „Wiederstand“ (so stand es in einigen Foren) marschiere und zwar auch noch frei, sozial und so.(https://www.youtube.com/watch?v=xik2Iaq45Ek)

Darauf war ich aber schon gestoßen, bevor ich die „ Wahrheit über die HoGeSa-Demo“ gelesen hatte. (http://journalistenwatch.com/cms/2014/10/27/tatjana-festerling-die-wahrheit-ueber-die-hogesa-demo/)

Ein total verzwicktes Thema.

Selbstverständlich ist es knorke, wenn sich Menschen zusammenschließen und für ein gemeinsames Interesse auf die Straße gehen. Aber ein Grundproblem dieser Gruppe ist doch allein schon der Name. Wenn ich eine Gruppe gründe und diese „Männer gegen Frauenrechte“ nenne, dann ist relativ klar, dass diese Gruppe mehrheitlich für Männer ist. Frauen haben da wenig zu suchen.

In einer „Glatzen gegen Haare“- Gruppe fallen Menschen mit Haaren einfach auf und sind wahrscheinlich fehl am Platz.

Was erwarten denn die „Hooligans“? Ich kann da nur wieder sagen, dass ich in einem Video gehört habe, wie ein Redner gesagt hat, dass „die anderen 50 Jahre Zeit hatten und nichts geschafft haben“ und „jetzt sind wir dran“. Die Hooligans?

Müssen sich jetzt ganz viele „Chapter“ gegen Salafisten gründen und irgendwann ziehen dann die HoGeSa mit den GäGeSa (Gärtner), den EinGeSa (Einzelhandelskaufmann/frau), den EisGeSa (Eisverkäufer), StGeSa (Studenten) usw durch die Straßen?

Ja, Salafisten sind großer Quatsch und müssen verboten werden. Ja, es ist auch toll, dass da Leute auf die Straße gehen und etwas bewegen wollen, wenn auch erst mal sich selbst. Nur, auch wenn sich nach wenigen Wochen diese imposante Anzahl von Menschen nach Köln aufmacht und gegen die Salafisten „demonstrieren“ möchte, heißt das doch noch lange nicht, dass sich etwas ändert. Der Name macht die Gruppe für viele Menschen schon unattraktiv und für die Medien schnell zum Ziel sehr kritischer Berichterstattung.

Wer von diesen, aus dem Fußballbereich rekrutierten Leuten, springt denn über den großen Schatten des Ehrenkodex, nicht mit den Medien und sonstigen anderen Gruppen zu kommunizieren? Weil die Gesellschaft wird sicherlich nicht sofort komplett neu strukturiert.

Gegen was ist die Gruppe eigentlich genau und um was geht es? Oder steht der Salafist einfach für „den Ausländer“? Den, der uns damals die Frauen und den Arbeitsplatz weggenommen hat?

Denn wenn es um eine Anti-Salafisten Gruppe geht, dann kommen sicherlich auch Gruppen wie die Türkischen Pizzabäcker gegen Salafisten, Italienische Pizzabäcker gegen Salafisten, Russen gegen Salafisten, Moslems gegen Salafisten und noch viele mehr in Frage. Und viele von diesen Gruppen bestehen dann durchaus aus Menschen mit undeutscher Herkunft.

Geht es da wirklich „gegen Salafisten“ oder um was?

Die Pressestimmen sind nicht ganz eindeutig und ich möchte mich da auch nicht unbedingt als Prophet versuchen, aber ich denke nicht, dass die Idee der „HoGeSa“ wirklich komplett durchdacht ist. Interessant auf jeden Fall, aber ich könnte mir vorstellen, dass da noch einiges aus dem Ruder laufen wird.

Haben sich eigentlich schon die „SaGeHoGeSa“ (Salafisten gegen Hooligans gegen Salafisten) gebildet? Jede Bewegung braucht schließlich auch eine Gegenbewegung...

28.10.14 00:49


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